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Kurt Rommel
Ich möchte gerne Brücken bauen,
wo tiefe Gräben nur zu sehen.
Ich möchte hinter Zäune schauen
und über hohe Mauern gehen.
Ich möchte gerne Hände reichen,
wo harte Fäuste sich geballt.
Ich suche unablässig Zeichen
des Friedens zwischen Jung und Alt.
Ich möchte nicht zum Mond gelangen,
jedoch zu meines Feindes Tür.
Ich möchte keinen Streit anfangen,
ob Frieden wird, das liegt an mir.
Ich möchte gerne wieder reden,
wo vorher eisig Schweigen war.
Und Blicke sollen nicht mehr töten,
und Neid und Gier fehl ganz und gar.
Herr gib mir Mut zum Brückenbauen.
Gib mir den Mut zum ersten Schritt.
Lass mich auf deine Brücken trauen,
und wenn ich gehe, geh du mit.
Jesaja 12 Vers 12
Trost - Gott ist mein Trost,
Hoffnung und Sinn,
wenn ich am Boden bin.
Licht - Gott ist mein Licht,
das in mir scheint
in aller Dunkelheit.
Kraft - Gott ist die Kraft,
die mich erhält,
wenn mir die Stärke fehlt.
Lied - Gott ist mein Lied,
das in mir klingt,
wenn meine Seele singt.
Gott ist meine Rettung, ihm will ich trauen, niemals verzagen,
weil er mich hält.
Lob und Anbetung will ich ihm geben und sein Wort tragen in alle
Welt.
Psalm 139
Oft wähn ich, dass mir viel gebräch,
Und hab doch überviel empfangen.
Du bist des Abends mein Gespräch,
Des Morgens mein Verlangen.
Ich red, ich wein, ich lache,
Trag Sorgen und Begier:
Wenn ich aufwache,
Bin ich noch bei dir.
Du hast in dunkler Erden Wand
Mich unbereitet wahrgenommen,
In deinem Buch geschrieben stand
Mein Gehen und mein Kommen.
Kein Starksein, kein Erkranken
Geschäh mir ohne dich:
Du hegst Gedanken
Hoch und wunderlich.
Der keinen ich erkenn und fass
Und weiß mich doch bei jedem Schritte,
Von fern und nah, ohn Unterlass
Erkannt in Herzens Mitte.
Kein Wort, kein Dünk, kein Süchten,
Das du nicht alles weißt.
Wer könnte flüchten,
Herr, vor deinem Geist?
Nähm ich der Morgenröte Flug,
Dass sie mich fern von hinnen brächte,
Wird's deine Hand sein, die mich trug,
Und hält mich deine Rechte.
Wollt ich gen Himmel fliegen,
Ich flög dir selber zu,
Zur Hölle liegen:
Siehe, da bist du.
Spräch ich zur Mitternacht: Komm her
Und decke mich mit Finsternissen,
Noch stünd, als ob's im Mittag wär,
Mein nackt und bloß Gewissen;
Weiß, dass er alles wisse,
Was mich vor ihm verklag:
Die Finsternisse
Leuchten wie der Tag.
Hilf, Herr und Gott, errette mich,
Du weißt, sie wollen mir ans Leben,
Die von dir reden lästerlich,
Ohn Ursach sich erheben.
Ihr Hass wird's noch bezahlen,
Wenn er sich bis zuletzt
Mit Prunk und Prahlen
Wider dich gesetzt.
Erforsche meines Herzens Rat
Erfahr und kenn, was ich besinne;
Und siehst du mich auf bösem Pfad,
Mach mich des rechten inne.
Umgib mich allerseiten,
Hilf selber hier und heut
Mich vorbereiten
Zur ewigen Freud.
Unbekannt
Des Menschen Herz ist voll von eitlen Sorgen.
Streut er die Saat an seinem Lebensmorgen,
so spricht er schon, noch halb in Kindesträumen:
Wird sie auch k e i m e n?
Und hat der Saft das Samenkorn durchdrungen,
und hat der Keim kräftig losgerungen,
dann fragt er gleich mit bangen Zweifelsmienen:
Wird es auch g r ü n e n?
Und ob sich nun auch Blatt um Blatt gestaltet,
und ob sich Stamm und Krone reich entfaltet,
der Mensch muss doch die Stirne fragend ziehen:
Wird er auch b l ü h e n?
Und ob der Baum in schönster Blüte pranget,
und ob sein Haupt voll zarter Früchte hanget,
das arme Herz, es spricht mit leisem Zagen:
Wird er auch t r a g e n?
Und wehen linde Lüfte noch so schonend,
und lockt die Ernte ihm auch noch so lohnend,
er seufzet doch - wer kann das Herz begreifen!
Wird sie auch r e i f e n?
Und ist sie reif, und liegt sein Schoß voll Früchte,
was liest man dann auf seinem Angesichte?
Dank gegen Gott für Seine reichen Gaben?
Nein, m e h r zu haben.
O Menschenherz, du schwankend Rohr im Winde!
Unglaube heißet deine größte Sünde.
Fest wirst du erst auf deinem Pilgerpfade
durch Gottes Gnade.
Unbekannt
Ein wahrer Freund
Der dich nimmt wie du bist,
Und immer zärtlich zu dir ist,
Den kein anderes Denken stört
Und auch gern deine Meinung hört,
Der dich achtet und versteht
Und alle Wege mit dir geht,
Der ohne Lügen oder List
Stets aufrichtig und ehrlich zu dir ist,
Der das Gute in dir baut
Und dir grenzenlos vertraut,
Der mit seinem Kummer zu dir eilt
Und deine Sorgen mit dir teilt
Bist du mal traurig und verstimmt,
Der dich dann in seine Arme nimmt,
Der sich aufs Wiedersehen freut
Und dich zu lieben nie bereut,
Der ist ein wahrer Freund für dich,
Darum lasse ihn auch nie im Stich!
Anna Louisa Karsch (1722-1791)
Eine Rede zu Gott über die Kürze der Zeit
Herr, der du über uns des Tages Wagen lenken
Mit deinem Winke kannst, Herr, lehre mich bedenken,
Dass ich davon muss aus der Zeit.
Mein Leben flieht dahin, ist kurz, ist nur so breit,
Als diese Hand, mit der ich schreibe;
O warum denk' ich mir hier eine Ewigkeit
In einer Welt, in der ich vierzig, funfzig Jahr,
Wenns hoch kömmt, zweymahl vierzig Ernten bleibe!
Herr! wenn du fragen wirst, wie lang ich Wandrer war
Hier unter dir auf deiner Erde?
Wie ich die Stunden angewandt?
O Gott! bey dem Gedank erzittert mein Verstand,
Was ich dir Antwort geben werde.
Früh oder spät schlägt meine Stunde mir,
Bestimmt zur letzten meiner Stunden,
Eh ich gebildet ward von dir,
Zehntausend werden wie erwürgt befunden,
Zehntausend bracht ich fühllos zu,
Ohn dass ich Guts ohn dass ich Böses wollte,
Und viele Tausende verschlief ich in der Ruh,
Die mich zum Guten stärken sollte.
Wie wenig Stunden braucht ich wohl
Mich zu dem Schritt vorzubereiten,
Den ich herüber schreiten soll
Ins Thor der unumgränzt - endlosen Ewigkeiten!
Die Zeit flieht schneller als ein Pfeil,
O möcht ich ihren kleinsten Theil
Noch haschen um ihn anzuwenden!
Möcht' ich den Tag mit deinem Umgang enden,
Und wenn die Sonne mich begrüßt,
Erwachend denken, dass sie meine Tage misst;
Und wenn der Mond erleuchten kommt die Nächte,
Lass mich ihn sehn und denken, dass
Er auch mir Zeit zur Vorbereitung messe!
Erinnre du mich selbst, dass ich es nicht vergesse,
Mein Körper welkt dahin wie Graß.
Seh ich die Gräber, lass mich nicht erschrecken,
Mich wird auch einst solch kleiner Hügel decken,
Mich trägt man auch, die Hand voll Staub, zu Staub,
Und ich beschuldige mir selber diesen Raub
Der größten Hälfte meiner Tage;
Nur dass dein Ausruf mirs nicht vor den Engeln sage,
Du Ursprung alles dessen, was da ist.
Herr, der du aller Dinge Anfang bist,
Lass mich, so oft ein Jahr vor mir herum gelaufen,
Nachrechnen meine durchgelebte Zeit,
Mit Vorsatz besser sie zu kaufen,
Die Stunden, mir geschenkt, um in die Ewigkeit
Zu gehn, die Seele anzuschicken,
Und diesen Geist der mir aus deinen Händen ward,
Mit wahrer Tugend auszuschmücken,
Herauf zu dir in frommer Zuversicht
Bey allen Handlungen des kurzen Lebens blicken:
O dann verschwend ich meine Stunden nicht,
Mich holt der Tod zu dir, und tausend Jahre werden,
Mir kürzer seyn vor deinem Angesicht,
Als jetzt ein Tag auf Erden.
Unbekannt
Nicht ein kleines Stück weiter,
nicht ein kleiner Schritt.
Ich komme nicht mehr vorwärts,
ich schaffe es nicht!
Dann nehme ich noch mal mein Herz in die Hand,
ich geh noch mal vorwärts so gut ich noch kann.
Dann drückt mich der Sturm mit dem Rücken zur Wand
und langsam, da gleitet mein Herz aus der Hand.
Dann höre ich, wie mir der Himmel verspricht:
"Das, was ich verspreche, vergesse ich nicht,
ich werde DICH tragen, wenn du nicht mehr kannst;
Nichts ist mir unmöglich, reich mir deine Hand."
Wer vertraut, hat Zukunft. Wer vertraut, steht fest,
weil der Herr des Lebens ihn nicht fallen lässt.
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Zitat
Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt
sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht.
Albert Schweitzer (1875-1965)
Warte nicht auf das Jüngste Gericht. Du stehst jeden Tag vor
deinem Richter. Albert Camus (1913-60)
Wie war es in der Urkirche? Woran haben die anderen die wahren
Christen erkannt? Erkannt haben sie die Christen daran, dass sie
die Liebe sahen, mit der sie einander zugetan waren. Mutter
Teresa (1910-97)
Christus steht nicht hinter uns als unsere Vergangenheit, sondern
vor uns als unsere Hoffnung.
Friedrich von Bodelschwingh (1831-1910)
Gerechtigkeit ist nur in der Hölle; im Himmel ist Gnade
Gertrud von Le Fort
Der innere Friede, das ist etwas anderes als Zufriedenheit. Der
innere Friede, das ist das Licht, das uns inmitten unseres Elends
und unserer Schuldhaftigkeit die Ahnung von einer Erdumfassenden
Liebe gibt Luise Rinser
Ehe ein Mann anfängt, seine Feinde zu lieben, sollte er seine
Freunde erst einmal besser behandeln. Mark
Twain
Ein wahrer Freund ist einer, der kommt, wenn der Rest der Welt
geht Mark Winchell
Ein freundliches Wort kostet nichts und ist doch das schönste
Geschenk Daphne du Maurier
Die Worte des Herrn sind lautere Worte, Silber, geschmolzen im
Ofen, von Schlacken geschieden, geläutert siebenfach. [Ps
12,7]
Denkt daran, meine geliebten Brüder: Jeder Mensch soll schnell
bereit sein zu hören, zurückhaltend im Reden + nicht schnell
zum Zorn, denn im Zorn tut der Mensch nicht das, was vor Gott recht
ist. [Jak 1,19]
Nicht der Ort, das Herz macht das Gebet. (?)
Luk 20,46-47 Hütet euch vor den
Schriftgelehrten, die es lieben, in langen Gewändern einherzugehen,
und lassen sich gern grüßen auf dem Markt und sitzen
gern obenan in den Synagogen und bei Tisch; sie fressen die Häuser
der Witwen und verrichten zum Schein lange Gebete. Die werden ein
um so härteres Urteil empfangen
Für diejenigen, die an Gott glauben, ist keine Erklärung
notwendig. Für diejenigen, die nicht an Gott glauben, ist keine
Erklärung möglich.(Franz Werfel)
1. Kor 1,18 Denn das Wort vom Kreuz
ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig
werden, ist's eine Gotteskraft.
Der einzige Unterschied zwischen dem Heiligen und dem Sünder
ist, dass jeder Heilige eine Vergangenheit hat und jeder Sünder
eine Zukunft. (Oscar Wilde) Jedenfalls
ist es besser, ein eckiges Etwas zu sein als ein rundes Nichts.
(Friedrich Hebbel)
Neben Gefühlen wie Freude und Liebe sind auch Wut, Trauer oder
Eifersucht Teile von uns, die beachtet werden möchten. Kämpfen
wir nicht gegen unerwünschte Gefühle, sondern begreifen
sie einfach als Teil von uns, der eine wichtige Botschaft enthält.
(?)
Wir glauben, Erfahrungen zu machen, aber die Erfahrungen machen
uns.(Eugène Ionesco)
Phil 1,9-10 ich bete darum, dass eure
Liebe immer noch reicher werde an Erkenntnis und aller Erfahrung,
so dass ihr prüfen könnt, was das Beste sei, damit ihr
lauter und unanstößig seid für den Tag Christi,
Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern
auch für das, was man nicht tut. (Laotse)
Psalm 28,4 Gib ihnen nach ihrem Tun
und nach ihren bösen Taten; gib ihnen nach den Werken ihrer
Hände
Sprüche 3,27 Weigere dich nicht,
dem Bedürftigen Gutes zu tun, wenn deine Hand es vermag.
Jeder kann wütend werden, das ist einfach. Aber wütend
auf den Richtigen zu sein, im richtigen Maß, zur richtigen
Zeit, zum richtigen Zweck und auf die richtige Art, das ist schwer.
(Aristoteles) Kritik mag unangenehm
sein, aber sie ist notwenig. Sie hat dieselbe Aufgabe wie der Schmerz
im menschlichen Körper - die Aufmerksamkeit auf einen ungesunden
Zustand zu lenken. (Winston Churchill)
Wer die Hand als erster zum Schlage erhebt, gibt zu, dass ihm die
Argumente ausgegangen sind.(Franklin Delano
Roosevelt)
Spr 27.5-6 Besser offener Tadel als
Liebe, die sich nicht zeigt. Treu gemeint sind die Schläge
eines Freundes, doch trügerisch die Küsse eines Feindes.
Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit
deiner Gedanken ab. (Marc Aurel)
Psalm 139,1-4 HERR, du erforschest
mich und kennest mich. Ich sitze oder stehe auf, so weißt
du es; du verstehst meine Gedanken von ferne. Ich gehe oder liege,
so bist du um mich und siehst alle meine Wege. Denn siehe, es ist
kein Wort auf meiner Zunge, das du, HERR, nicht schon wüsstest.
Der Mensch kann nicht zu neuen Ufern aufbrechen, wenn er nicht
den Mut aufbringt, die alten zu verlassen. (André
Gide)
Der schlimmste Weg, den man wählen kann, ist der, keinen zu
wählen. (Friedrich II.)
Joh 14,6 Jesus spricht zu ihm: Ich
bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater
denn durch mich.
Die kürzesten Wörter, nämlich 'ja' und 'nein' erfordern
das meiste Nachdenken. (Pythagoras von Samos)
Mt 5,37 Eure Rede aber sei: Ja, ja;
nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel.
Das Wesentliche bleibt dem Auge verborgen, sehen können wir
nur mit dem Herzen. (St. Exupery)
Jer 17,10 Ich, der HERR, kann das
Herz ergründen und die Nieren prüfen und gebe einem jeden
nach seinem Tun, nach den Früchten sei-ner Werke.
1. Sam 16,7 Aber der HERR sprach zu
Samuel: Sieh nicht an sein Aussehen und seinen hohen Wuchs; ich
habe ihn verworfen. Denn nicht sieht der HERR auf das worauf ein
Mensch sieht. Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der HERR aber
sieht das Herz an
Letzte Worte Großer Männer
Aldous Huxley schrieb in der Vorrede
seines Buches "Brave New World", dass man alle Dinge so
beurteilen soll, als ob man sie von jemandes Sterbebett aus betrachtet.
Die letzten Worte reflektieren was wirklich am Ende zählt.
Michelangelo Buonarotti:
"Nicht Malen und nicht Meißeln schafft der Seele Heil,
sondern nur die Hinwen-dung zu der Liebe Gottes, die am Kreuz die
Arme öffnet, uns zu ergreifen".
Charles Dickens schrieb (1849) an
seine Kinder:
"Vergesst es nicht! - Christ sein heißt, immer Gutes
tun - auch dem, der uns Böses tut. Christ sein heißt,
den Nachbarn zu lieben wie mich selbst und allen Menschen so zu
begegnen, wie wir dies von ihnen wünschen. Christ sein heißt
sanft, gnädig und vergebend zu sein; heißt auch, diese
Qualitäten still in unseren eigenen Herzen zu bewahren und
nie damit zu prahlen; auch nicht mit unseren Gebeten oder mit unserer
Liebe zu Gott; aber die Liebe zu ihm soll im demütigen Versuch
jederzeit das Richtige zu tun, erkennbar sein. Wenn wir das tun
und uns jederzeit an das Leben und Wirken unseres Herrn Jesus Christus
erinnern und versuchen, danach zu handeln, können wir zuversichtlich
hoffen, dass Gott uns unsere Sünde und Fehler vergibt, und
er wird uns ermögli-chen, in Frieden zu leben und zu sterben"
Heinrich Heine, der große Spötter,
änderte später seine Gesinnung. Im Nachwort seiner Gedichtsammlung
"Romancero" (1851) schrieb er: "Wenn man auf dem
Sterbebett liegt, wird man sehr empfindsam und möchte Frieden
machen mit Gott und der Welt. Gedichte, die nur halbwegs Anzüglichkeiten
gegen Gott enthielten, habe ich mit ängstlichem Eifer den Flammen
überliefert. Es ist besser, dass die Verse brennen als der
Versemacher. Ich bin zu Gott zurückgekehrt wie ein verlorener
Sohn, nachdem ich lange bei den Hegelianern die Schweine gehütet
habe. In der Theologie muss ich mich des Rückschreitens beschuldigen,
indem ich zu einem persönlichen Gott zurückkehrte".
Sir Thomas More, Engl. Kath. Staatsmann,
1535 auf Befehl Heinrich des Achten für seine Überzeugung
geköpft, da er dessen Scheidung nicht beipflichtete: "Führe
mich sicher nach oben (auf das Schafott); für mein nach unten
gehen, lass mich zu einem anderen Ort wechseln."
Römischer Kaiser Augustus: "Habe
ich meine Rolle gut gespielt? Wenn ja, dann applaudiert, denn die
Komödie ist zu Ende!"
Isaak Newton: "Ich weiß
nicht, wie ich in den Augen der Welt erscheine. Aber mir selbst
scheint es, als ob ich nur wie ein kleiner Junge war, der am Strand
spielte und sich ablenkte und hin und wieder einen glätteren
Stein oder hüb-schere Muschel als die Gewöhnlichen fand,
während der große Ozean der Wahrheit gänzlich unentdeckt
vor mir lag.
Jagoda, Chef der russischen Geheimpolizei:
"Es muss einen Gott geben. Er bestraft mich wegen meiner Sünden.
"
Sir Thomas Scott, Präsident des
Engl. Unterhauses:
"Bis zu diesem Zeitpunkt dachte ich, dass es weder Gott, noch
Hölle gibt. Jetzt weiß und fühle ich, dass es beides
gibt und ich bin dem Verderben ausgeliefert, durch das gerechte
Urteil des Allmächtigen."
Wilhelm von Orange, niederl. König,
von einem Meuchelmörder erschossen: "Mein Gott, mein Gott,
hab Erbarmen mit mir und mit meinen armen Volk!"
Kardinal Mazarin:
"O meine arme Seele, was wird aus dir werden? - Wo gehst du
hin?"
Professor J.H. Huxley, Agnostiker,
als er im Sterben lag schaute er nach
oben und flüsterte, nachdem er eine Weile hoch starrte: "So,
es ist also wahr".
Sir Francis Newport, Oberhaupt des
Engl. Klubs der Ungläubigen sagte zu denen, die um sein Sterbebett
versammelt waren:
"Erzählt mir nicht, dass es keinen Gott gibt, denn ich
weiß, dass es einen gibt und dass ich in seiner zornigen Gegenwart
bin! Ihr braucht mir nicht zu sagen, dass es keine Hölle gibt,
denn ich fühle meine Seele wie sie schon in ihre Feuer gleitet!
Ihr Erbärmlichen, hört auf mit eurem eitlen Gerede, dass
es Hoffnung für mich gibt! Ich weiß, dass ich für
immer verloren bin".
Dwight L. Moody, christl. Prediger:
"Die Erde weicht. Der Himmel öffnet sich vor mir. Wenn
das der Tod ist, dann ist es lieblich! Hier ist kein Tal. Gott ruft
mich und ich muss folgen". "Nein, nein Vater", sagte
Moodys Sohn, "du träumst". "Ich träume
nicht", antwortete Moo-dy. "Ich war innerhalb der Pforten.
Ich habe die Gesichter der Kinder gesehen. Das ist mein Triumph;
Das ist mein Krönungstag! Es ist glorreich"!
Leonardo da Vinci (1519): "Ich
habe Gott und die Menschheit beleidigt, denn meine Arbeit erreichte
nicht die Qualität die sie hätte haben sollen"
Niccolo Machiavelli Florentinischer
Diplomat und politischer Philosoph (1527) "Ich wünsche
mir in die Hölle zu gehen und nicht in den Himmel. Im ersteren
werde ich die Gesellschaft von Päpsten, Königen und Prinzen
genießen, wäh-rend in der letzteren nur Bettler, Mönche
und Apostel sind."!
Der Prophet Amos sagte: "Bereite
dich vor, deinem Gott zu begegnen!"
König David in den Psalmen (Ps.
90:12):
"Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass
wir klug werden"
Mose zu Josua: "Sei tapfer und
stark; denn du wirst mit diesem Volk in das Land kommen. Du wirst
es als Erbe unter sie austeilen. Der Herr aber, der selbst vor dir
hergeht, wird mit dir sein und wird die Hand nicht von dir abzie-hen,
noch dich verlassen. Fürchte dich nicht und erschrick nicht."
Stefanus: (Apg. 7,59-60)
Und sie steinigten den Stephanus, welcher betete und sprach: Herr
Jesus, nimm meinen Geist auf! Und niederkniend rief er mit lauter
Stimme: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht zu! Und als er
dies gesagt hatte, entschlief er.
Jesus: Es ist vollbracht
Unbekannt
Manche Menschen wissen nicht,
Wie wichtig es ist, dass sie da sind.
Manche Menschen wissen nicht,
Wie gut es ist sie nur zu sehen.
Manche Menschen wissen nicht,
Wie tröstlich ihr gütiges Lächeln wirkt.
Manche Menschen wissen nicht,
Wie wohltuend ihre Nähe ist.
Manche Menschen wissen nicht,
Wieviel ärmer wir ohne sie wären.
Manche Menschen wissen nicht,
Dass sie ein Geschenk des Himmels sind.
Unbekannt
"Magst du mich?" - Er sagte nein.
"Findest du mich hübsch?" - Er sagte nein.
"Bin ich in deinem Herz?" - Er sagte nein.
Als letztes fragte sie:
"Wenn ich weg gehen würde würdest du für mich
weinen?" - Er sagte wieder nein. Sie ging traurig davon.
Er packte sie am Arm und sagte:
"Ich mag dich nicht, ich liebe dich.
Ich finde dich nicht hübsch, ich finde dich wunderschön.
Du bist nicht in meinem Herz, du bist mein Herz.
Ich würde nicht für dich weinen, ich würde für
dich sterben!"
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